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22. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

OnlyFans Steuern in Österreich: Überblick für Creatorinnen

Welche Themen auf Dich zukommen, wenn Du in Österreich als Creatorin Einnahmen erzielst: Gewerbe, Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Sozialversicherung.

Dieser Beitrag ist ein allgemeiner Überblick und ersetzt keine Steuerberatung. Für Deine konkrete Situation ist eine Steuerberaterin oder ein Steuerberater zuständig.

Einnahmen sind steuerpflichtig

Einnahmen aus Creator-Tätigkeit sind in Österreich steuerpflichtig, unabhängig davon, ob sie nebenbei oder hauptberuflich erzielt werden. Die Plattform führt keine Steuern für Dich ab.

Themen, die Du klären musst

  • Anmeldung der Tätigkeit beim Finanzamt und, je nach Einstufung, Gewerbeanmeldung.
  • Einkommensteuer: fällt ab Überschreiten der jeweils geltenden Grenzen an.
  • Umsatzsteuer: hier ist besonders relevant, dass der Plattformbetreiber im Ausland sitzt. Die Beurteilung von Leistungsort und Reverse Charge gehört fachlich geklärt.
  • Sozialversicherung: bei selbstständiger Tätigkeit kommt in der Regel die SVS ins Spiel.

Was Du vom ersten Tag an tun solltest

  • Alle Auszahlungen und Plattformabrechnungen sauber archivieren.
  • Ein eigenes Konto für die Tätigkeit führen.
  • Einen Teil jeder Auszahlung für Steuern zurücklegen.
  • Belege für Ausgaben sammeln, etwa Technik, Software oder Arbeitsraum.

Warum früh handeln günstiger ist

Nachträgliche Meldungen sind aufwendiger und teurer als eine saubere Anmeldung zu Beginn. Wer die ersten Monate ohne Aufzeichnungen arbeitet, zahlt später vor allem Zeit.

Für Deutschland und die Schweiz gelten eigene Regeln mit anderen Grenzen und Behörden. Auch dort gilt: Die Beurteilung gehört in fachkundige Hände.

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